„Es ist fünf vor zwölf“ – Kreimbach-Kaulbach: Besorgte Bürger sagen Nein zu Deponie

„Mir wird es himmelangst, was da auf unseren beschaulichen, kleinen Ort zukommt!“, meint Jasmyne Lochschmid zu KUSEL.TV.
Dem Gemeinderat und dem Ortsvorstand von Kreimbach-Kaulbach war wohl gar nicht klar, was sich da künftig in der Bautschutt-Deponie auf dem stillgelegten Steinbruch in unmittelbarer Ortsnähe abspielen wird, als man vor vielen Jahren das Vorhaben der BASALT AG (BAG) abnickte.

Rund 300.000 Tonnen Bauschutt werden, sobald das Projekt jetzt endgültig genehmigt wird, jährlich aus allen Himmelsrichtungen in den Ort gebracht – durchschnittlich alle paar Minuten quält sich dann ein Riesen-LKW durch den Ort, um den Bauschutt einzubringen. Und das rund 10 Stunden am Tag mit ca. 60 LKW´s, das hat Günther Nowak von der Bürgerinitiative ausgerechnet.
„Von Feinstaub-Emissionen und anderen Umweltbelastungen ganz zu schweigen. Unser Ort wird künftig von Lärm, Abgasen und Luftverschmutzung erfüllt sein. Das gilt aber auch für die umliegenden Orte wie z. B. Rothselberg. Nur hat man das den Bürgern dort noch überhaupt nicht gesagt!“, sagt Hübner grimmig.

„Es ist fünf vor Zwölf“ – Noch bis 12.Februar 2018 kann man seine Einwände vorbringen – dann ist Schluss – und das Projekt kommt!“, sagt Daniel Hübner aus Kreimbach-Kaulbach, der die Initiative mit unterstützt.

Auf der Facebookseite der Initiative stehen weitere Informationen. Die Mitglieder der Initiative stehen gern für persönliche Gespräche und Informationen zu Verfügung:

INFO:
https://www.facebook.com/groups/1379715378823035/about/

Kategorie: Aktuell

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